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Reisebericht: Kanadas Westen - mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains
Vancouver
Nach neunstündigem Nachtflug auf den engen Sitzen des Air-Transat-Fliegers, einer kanadischen Charterfluggesellschaft, landen wir in Calgary und warten auf den Weiterflug nach Vancouver. Diese zwei Stunden werden kurzweiliger, weil unter uns die schneebedeckten Gipfel der Rockies auftauchen, schließlich ein breiter Fluss, der Fraser River, und endlich haben wir das Ziel Vancouver erreicht. Sehr vernünftig ist es, das Wohnmobil nicht am Ankunftstag zu übernehmen. So geht es erst zum Ausruhen ins Hotel und am nächsten Vormittag zur Camperübergabe. Ein freundliches Schweizer Ehepaar überlässt uns für 20 Dollar seine Kaffeemaschine und den Eintrittspass für die Nationalparks.
Zum Eingewöhnen nicht einfach ist die Fahrt durch die zwar breiten, aber vollen Straßen der Vorstädte auf der Suche nach einem Einkaufszentrum für den Großeinkauf und schließlich zu einem Campingplatz in Burnaby.
Mit dem Skytrain, einem vollautomatischen Zug, geht es am nächsten Tag sehr bequem in die City. Die Trasse verläuft zunächst als Hochbahn sehr aussichtsreich, später unterirdisch und endet direkt am Eingang zum historischen Gastown.
Die Waterstreet führt durch die liebevoll restaurierte Altstadt. Ein Denkmal erinnert an den Stadtgründer Jack Deighton (genannt Gassy-Jack, weil er so geschwätzig war), der hier 1866 mit einer Kneipe den Grundstein für die heutige Zwei-Millionen-Stadt legte; auch die dampfbetriebene Steam Clock lässt sich hier bewundern. Gleich anschließend wechseln wir am Fuße des Harbour Towers in die Straßenschluchten des modernen Downtowns. Am Robson Square und in den mehrstöckigen, oft unterirdischen Malls liegt das Einkaufsparadies der Stadt. Der Canada Place, ein modernes Gebäude, das an ein riesiges Segelschiff erinnert, ist das Wahrzeichen des modernen Vancouver, das man aber am besten von der Halbinsel des Stanley Parks betrachtet. Von dort sieht man auch die ganze Skyline Vancouvers.
Viel zu wenig Zeit hatten wir für Vancouver eingeplant, das nicht zu unrecht als eine der schönsten Städte der Welt gilt. Schon am Nachmittag fahren wir 30 km hinaus zum Fährhafen Tsawwassen, um von dort die Georgia Strait zu überqueren. Wichtig ist es, den Platz auf der Fähre bereits von zu Hause übers Internet zu reservieren, vor allem, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist.
Wir sind überrascht von den angenehmen Temperaturen, bei denen man leicht bekleidet auf der Fähre in der Sonne sitzen kann und die vielen Inselchen an sich vorbeiziehen lassen kann.
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Sehr anschaulich geschriebener Bericht mit schönen Bildern. Wir waren noch nie in Kanada, doch man bekommt Lust, das mit einem Wohnmobil nachzufahren! Liebe Grüße Elli und John
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Nach dem Bericht meint meine Frau: will auch hin! Wir waren mit dem Wohnmobil schon in Norwegen und können uns deshalb gut vorstellen, auch den wetsen Kanadas so zu erkunden und dieser Bericht macht wirklich Lust darauf.
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Toller Reisebericht. Da kommen Sehnsüchte und Erinnerungen an den letzten Sommer hoch, als wir in Kanada waren. Wenn es nach uns ginge, würden wir nächstes Jahr sofort wieder mit dem Wohnmobil durch Kanadas Westen fahren.
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Ein schöner Bericht mit tollen Bildern. Wir haben im letzten Jahr ebenfalls eine Reise durch den Westen Kanadas gemacht und haben uns unsterblich in dieses tolle Land und die netten Menschen verliebt. Für uns steht fest, dass wir dieses tolle Land nochmals besuchen werden.
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Die Ausführlichkeit des Berichtes ist beeindruckend. Toll in den Details und die Bilder passen auch sehr gut. Herzliche kanadische Grüße!
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