Reisebericht

Reisebericht: Thailand - Das Land des Lächelns

 
 
 
 
 

Thailand – Zu Besuch beim König von Siam

Das erste Mal habe ich Thailand in dem Musikfilm „Anna und der König von Siam“ mit Julie Andrews und Jule Brynner bewusst wahrgenommen. Allerdings habe ich erst viel später realisiert, dass es ein reelles Land ist. Es war so fantastisch und bunt - zu bunt um echt zu sein. Noch länger hat es allerdings gedauert zu erfassen, dass Siam und Thailand de facto ein und dasselbe Land ist. Nun gut, damals war ich noch ein Kind.



 
 
 
 
 

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Politische Situation in Thailand: Putsch vor der Abreise

 
 
 
 
 

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Das Siam des Films existiert nicht mehr. Seit 1932 ist Thailand eine konstitutionelle Monarchie mit einem Zwei-Kammern-Parlament. Derzeitiger Monarch ist König Bhumibol. Der starke Einfluss des Militärs auf die Regierung zeigte sich zuletzt in dem Putsch vom 19. Juni 2006, dem 20. seit 1932. Kurz nach den Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum von König Bhumibol nutze das Militär unter dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, General Sonthi Boonyaratglin, einen Auslandsaufenthalt von Premierminister Thaksin Shinawatra für einen Putsch gegen ihn. Im Oktober trat eine Übergangsverfassung in Kraft. Am Silvesterabend 2006 erfolgten in Bangkok eine Reihe von Anschlägen, die zumindest drei Tote und Dutzende Verletzte forderten. Seit den Anschlägen ist das Kriegsrecht wieder in Kraft. Auch wenn die Billigung des Putsches durch König Bhumibol bisher der Gefahr von Unruhen durch Thaksins Anhänger vorgebeugt hat, war mit großer Wahrscheinlichkeit mit öffentlichem Protest gegen das Militärregime im Laufe des Jahres 2007 zu rechnen. Unter diesen Vorzeichen startete ich im Januar 2007 nach Thailand.

Meine bisherigen Reisen hatten mich, neben den in Europa üblichen Zielen, nach Kanada, in die USA und Mittelamerika, sowie diverse Länder Afrikas geführt. Bevor ich nach Thailand flog war ich zuvor noch nie in Asien. Selbst als erprobter Rucksackreisenden stellte sich - ob der fremden Kultur und der zu erwartenden Sprachbarriere (Thai gehört nicht zu meinem Sprachrepertoire) – eine gewisse ungewohnte Nervosität ein. Würde ich mit Englisch wirklich überall weiterkommen und wenn nein, wie gehen die Menschen vor Ort darauf ein? Würde die politische Lage stabil bleiben?

Mit Reise- und Thai-Sprachführer, sowie einem Heftchen zu den kulturellen Besonderheiten des Landes im Gepäck landete ich in Bangkok.



Ankommen in Thailand: Über Hat Yai und Satun auf die Insel Ko Lipe

Ohne Probleme konnte ich noch für den gleichen Tag ein Flugticket nach Hat Yai buchen – musste aber im Nachhinein feststellen: Auch in Thailand gibt es Low-Cost-Carrier, die mich für einen Bruchteil des von mir bezahlten Preises in den Süden des Landes gebracht hätten.

In Hat Yai - fast an der Grenze zu Malaysia - angekommen habe ich mich direkt in einen Minibus nach Satun gesetzt, wo ich dann gegen 20 Uhr abends ankam. Die Minibusse sind für deutsche Standards sehr gewöhnungsbedürftig. Im Vergleich zu afrikanischen Verhältnissen jedoch mit Ledersitzen gerade zu luxuriös. Außerdem wird der Gang zwischen den Sitzreihen tatsächlich frei gelassen und nicht wie ich es aus Afrika kenne, noch mit Schemeln oder Sitzbrettern genutzt.

Die Suche nach einer passenden Unterkunft gestaltete sich dann doch schwieriger als erwartet, so dass ich dann für thailändische Verhältnisse in einem für das Preis-Leistungs-Verhältnis viel zu teuren Hotel eincheckte, denn in der Dunkelheit weiter zu suchen, erschien mir sinnlos.
In Staun machte ich dann auch meine ersten Erfahrungen mit den Internet-Cafés in Thailand: Die Kinder und Jugendlichen nutzen die Net-Cafés eher als Spielsalons, um überwiegend Kriegs- und sonstige Abschussspiele zu spielen. Dabei können die Lautsprecher nicht laut genug aufgedreht sein. Und ich sollte im Laufe meiner Reise feststellen, dass die Thais die Maxima lieben: Maximale Lautstärke, maximale Stufe der Klimaanlage etc..
Um noch etwas zu Essen zu bekommen, ging ich auf den nächst besten Nightmarket und wurde erstmals die Sprachbarriere konfrontiert. Mit Händen und Füßen und dem einzigen Thaiwort, dass ich bis dahin kannte „Pad Thai“ bekam ich dann auch die entsprechenden gebratenen Nudeln, die wirklich schmackhaft waren und wieder die Lebensgeister in mir weckten.



Tipp Mein Tipp
 
 
 
 
 
Billigflieger ab Bangkok Flughafen

Persönliche Meinung von curley:
Der Flughafen von Bangkok ist das Drehkreuz für den asiatischen Raum. Neben Thai Airways gibt es jedoch eine Menge preiswerter Fluglinien, die sowohl Städte in Thailand als auch in den umliegenden Regionen und Länder ansteuern. Es lohnt sich, sich auf der oberen Ebene des Flughafens ein wenig Zeit zu nehmen und mit offenem Auge durch die Halle zu gehen. Ich hätte dadurch mehr als die Hälfte im Vergleich zu ThaiAirways gespart und wäre sogar noch näher an mein Ziel gekommen.



 
 
 
 
 

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Inseln in Thailand: Ko Lipe - Tauchen, relaxen und fluoreszierendes Plankton

 
 
 
 
 

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Mit der Fähre ging es von Satun Harbour auf die Insel Ko Lipe. Die Anreise zu den Inseln ist eher beschwerlich, was bisher größere Touristenströme abgehalten hat, über das Archipel herzufallen. Auf Ko Lipe finden sich eher Individualreisende ein, die kein Problem damit haben, dass Strom nur zu gewissen Tageszeiten mit einem Generator erzeugt wird, die Duschen nicht überall warmes Wasser bieten und Internet nur über teure Sattelitenverbindung hergestellt werden kann.

Ko Lipe liegt im Koh Tarutao National Park, in der Andamanensee (Indischer Ozean), nahe der malaysischen Grenze. Der Koh Tarutao National Park ist ein spektakulärer Meeres National Park und ein geschütztes Archipel mit 51 Inseln, von denen nur einige wenige bewohnt sind bzw. dem Tourismus geöffnet wurden. Man findet ein intaktes Korallenriff vor, das auch vom Tsunami an Weihnachten Dezember 2004 nicht nennenswert in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es herrschen hervorragende Schnorchel- und Tauchbedingungen zu humanen Preisen.
Dadurch, dass die Insel bisher vom Pauschaltourismus verschont geblieben ist, hat sie sich bis jetzt einen angenehm relaxten Charme behalten. Abends werden von den Cafés und Restaurants Reis- oder Bambusmatten in den Sand gelegt, Kissen und Öllampen für die Gemütlichkeit beigesteuert. In manchen Restaurants kann man sich genau den Fisch aussuchen, den man ein wenig später gegrillt auf dem Teller sehen möchte. Niemand hat etwas gegen ein spontanes nächtliches Bad einzuwenden, auch wenn man seine Badesachen nicht zufällig dabei hat. Ich hatte das Glück, bei einem nächtlichen Vollmond-Bad im herrlich warmen Wasser mit jeder meiner Bewegungen fluoreszierendes Plankton sehen zu können. Was ein Erlebnis! Das Meer um einen herum und unter einem ist pechschwarz und kaum bewegt man seine Arme und Beine, fängt alles um einen herum grünlich zu leuchten und zu flimmern an. Frank Schätzings Roman „Der Scharm“ sollte man dabei allerdings aus seinem Gedächtnis verbannen.

Leider war durch die Ausläufer eines Zyklons im Golf von Thailand die Sicht unter Wasser nicht sehr gut. Da die Wettervorhersage keine Besserung versprach und der Hauptgrund für meinen Besuch im Archipel die Unterwasserwelt war, machte ich mich bald wieder auf den Weg, um bei den Similan Islands, im Rahmen einer Tauchsafari, erneut mein Glück unter Wasser zu suchen.



Tauchen in Thailand: Similan Islands - Tauchsafari in derer Andamanensee

 
 
 
 
 

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Die Similan Islands liegen in der Andamanensee und bestehen aus neun Inseln. Die Tauchsafari, bei der ich in den vier Tagen an Bord 14 Tauchgänge in einem der schönsten Tauchgebiete der Welt absolvieren konnte, startete in der Nähe von Khao Lak. Als ich mit meinem Divemaster auf die Küste zufuhr, die zwei Jahre zuvor am 2. Weihnachtsfeiertag überrollt worden war, wurde mir ein wenig mulmig in der Magengegend. Ich war zuvor noch nie an einem Ort gewesen, an dem sich so kurze Zeit zuvor eine Naturkatastrophe solchen Ausmaßes ereignet hatte. In der Gegend um Khao Lak war nichts mehr von den Auswirkungen der Flutwelle zusehen. Einzig, die vielen Baustellen lassen darauf schließen, dass die Wiederaufbauarbeiten in vollem Gang sind. Es bleibt abzuwarten, ob überwiegend Ferienanlagen für Pauschaltouristen gebaut werden oder ob der ein oder andere Ort wieder die mir berichtete verschlafene Aussteiger-Atmosphäre wiederherzustellen vermag. Ich würde mir letzteres wünschen.

Die Tauchsafari bei den Similan Islands war das absolute Highlight meines Thailandurlaubs. Ich habe noch nie so viele Mantas gesehen wie in diesem Tauchrevier. Nach 14 Sichtungen haben wir aufgehört zu zählen. Man musste gar nicht Ausschau halten. Beim Tauchen hat man in der Regel den Blick abwärts Richtung Meeresboden oder seitwärts in Richtung Fels oder Riff gewandt. Sobald ein Schatten über einem auftauchte, brauchte man sich lediglich ruhig auf den Rücken zu drehen, um einen Manta über sich hinweg gleiten zu sehen. Es ist absolut beeindruckend, wie elegant und majestätisch diese gigantischen Tiere, die eine Spannweite von bis zu 7 m und ein Gewicht von bis zu zwei Tonnen erreichen können, mit ruhigem Schwingenschlag durch das Wasser gleiten. Meeresschildkröten, Leoparden Haie, Moränen, Oktepusse und Wasserschlangen waren ebenso faszinierend wie die harten und weichen Korallen, die unterschiedlichen Schnecken und die sonstigen Rifffische. Die Similans sind ein Tauchgebiet, das für jeden Geschmack etwas bietet: Man kann durch Rifftunnel tauchen, Drift-Tauchgänge absolvieren und auch einem Tieftauchgang von mehr als 30 m steht nichts im Wege. Die Wassertemperaturen von immernoch 24 Grad bei 18 m Tauchtiefe machen das Erlebnis noch angenehmer, da man in wärmerem Wasser weniger Luft verbraucht, also länger unter Wasser bleiben kann.



 
 
 
 
 

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Deutsche Tauschschule in Chumphon Thailand

Persönliche Meinung von curley:
An das Chumphon Cabana Ressort ist eine Tauschule (PADI) angegliedert, geleitet von dem Deutschen Werner Boeck. Werner war mein Divemaster bei der Similan Tour. Er kennt nicht nur die Tauchgebiete im Golf von Thailand, sondern u.a. die Similans. Er ist flexibel und hat in nur einem Tag spontan den Trip in die Andamanensee mehr



Busfahrten in Thailand: Laut und kalt

Tipp Tipp von Jazzmin Jazzmin
 
 
 
 
 
Reisen in thailändischen Bussen

Auch in thailaendischen Zuegen ist es nicht waermer. Deshalb gilt auch hier, unbedingt zusaetzliche Kleidung mitnehmen und bei einem Schlafwagen eine Decke, sonst kommen einem Nachte ungemein lang vor.

Persönliche Meinung von curley:
Für mich hat es sich bewährt, in thailändischen Bussen immer zusätzliche Kleidung und ein Tuch als Decke mitzunehmen. Die Thais haben die Angewohnheit die Klimaanlage immer auf höchstmöglicher Stufe laufen zu lassen. Lieber sitzen sie im Bus und frieren, als den Busfahrer zu bitten, die Klima etwas runter zu drehen. Das Maximumprinzip gilt mehr

Wer nach Thailand fährt möchte natürlich auch ein wenig der Kultur in sich aufnehmen und auf den Spuren des alten Königreich Siams wandeln. Eine gute Möglichkeit dies zu tun ist die Historical Town of Sukhothai im nord-westlichten Teil Thailands.
Um dort hinzukommen, musste ich erst einmal vom Süden in den Norden kommen. Zentrales Drehkreuz bei allen Verkehrsmitteln ist Bangkok, das z.B. über mehrere Busbahnhöfe verfügt, von denen jeder speziell ihm zugeordnete Regionen versorgt. Wer im aus dem Süden kommt und in den Norden möchte, muss also vom südlichen Busbahnhof einmal – am Besten mit einem Taxi – quer durch Bangkok, um vom nördlichen Busbahnhof in den Norden fahren zu können, etc.
Ich hatte mich für einen 2. Klasse Nachtbus aus dem Süden nach Bangkok entschieden, da ich so nur 1 Std. bis zur Abfahrt warten musste.

Der Bus war komfortabeler als erwartet. Jeder Fahrgast hatte eine Decke auf seinem Sitz liegen, bekam eine kleine Flasche Wasser und eine Packung Kekse sowie einen Orangensaftverschnitt, der eher nach künstlicher Süße schmeckte, als nach Orange. Der Bus an sich war schon etwas älter und abgenutzt. Mein Sitz hatte z.B. kein Netz und keinen Griff mehr und die Innenwand des Busses hatte bei meinem Sitz ein Loch aus dem es heraus tropfte und müffelte. Komfortabel hingegen war die Fußstütze und das zusätzlich an der Sitzfläche angebrachte Brett, das hochgeklappt eine recht bequeme Ablagefläche für die Beine bot. Ich konnte der nächtlichen Busfahrt also einigermaßen entspannt entgegen sehen. Durch Unterhaltungen mit anderen Reisenden hatte ich zuvor erfahren, dass die Thais die Klimaanlagen in den Bussen immer auf die höchste Stufe stellen und so war ich mit dicken Socken, Fleece und meinem Strandtuch als zusätzliche Decke gut ausgestattet und musste nicht frieren. Einzig meine Nasenspitze wurde im Laufe der Nacht empfindlich kalt.

Interessant war es immer wieder bei Fahrten tagsüber aus dem Fester zu sehen und Unerwartetes zu erleben. So musste ich ein zweites Mal hinsehen, um zu realisieren, dass vor uns tatsächlich zwei Elefanten bebeneinander stehend auf einem LKW transportiert wurden.



 
 
 
 
 

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Kultur in Thailand: Sukhothai - die erste Hauptstadt

 
 
 
 
 

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Sukhothai war die erste Hauptstadt Thailands/Siams und erlebte ihre Blütezeit Mitte des 13. bis Mitte des 14. Jahrhundert. Diese Zeitspanne gilt als das goldene Zeitalter, in dem sich die klassische Thaikultur herausbildete. Die Ruinen von Old Sukhothai sollen so ziemlich das Eindruckvollste sein, was Thailands Weltkulturerbe-Stätten zu bieten haben. Da ich nicht viele weitere Tempel in Thailand gesehen habe, kann ich keine großen Vergleiche ziehen. Ich für mich kann nur sagen, dass Sukhothai wirklich sehr beeindruckend war und sich die Fahrt dorthin wirklich gelohnt hat.
Der Sukhothai Historical Parc ist auf unterschiedliche Arten und Weisen zu erreichen und zu erkunden: 1. in einer vorab organisierten Tour von z.B. Bangkok oder Chiang Mai aus, 2. auf eigene Faust mit Bussen bis zum Parkeingang und dort zu Fuß oder mit den dort auszuleihenden Fahrrädern oder 3. mit einem Tuk-Tuk (Mofa- oder Fahrrad Rikschas). Ich habe mich für letzteres entschieden in Sukhothai in der Nähe meines Guest Houses mit Tang, einem Tuk-Tuk-Fahrer verhandelt. Der Anfangspreis war mit 1000 B (Bath) exorbitant hoch - jedenfalls gemessen an den sonstigen Kosten für Transport in Thailand. Geeinigt haben wir uns letztlich bei 250 B inklusive Transport vom Guest House zum Park und zurück sowie den Transport zu allen Tempeln im Park. Im Nachhinein denke ich, die 250 B, die ich dafür ausgehandelt habe, waren nicht zu viel, denn immerhin war es allein bis zum Eingang des Parks ca. 30 Min mit dem Tuk-Tuk und dann bin ich im Park bequem von einem Wat (Tempel) zum nächsten gefahren worden und konnte den angenehm warmen Fahrtwind genießen. Die Alternative wäre gewesen, sich mit dem Fahrrad in der Hitze abstrampeln, für das extra Eintritt gezahlt werden muss, mein Tuk-Tuk hingegen durfte kostenlos mit in den Park. Außerdem liegen viele schöne Anlagen außerhalb der alten Festungs- bzw. Stadtmauern, so dass man ganz schön in die Pedalen hätte treten müssen. Hinzu kommt: Alleine macht so eine Radtour natürlich auch nicht so viel Spaß und so hatte ich mit Tang ein wenig Gesellschaft. Tang, hat mir ein paar Thai Worte beigebracht hat. Recht hilfreich. Im Gegenzug dafür habe ich ihm ein wenig Englisch Nachhilfe gegeben.



 
 
 
 
 

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Tipp Mein Tipp
 
 
 
 
 
Transport Tipp zum Historical Parc Sukhothai

Persönliche Meinung von curley:
Da die meisten Reisenden wohl eher in Sukhothai Newtown ihre Unterkunft haben sind es gute 30 km, die bis zum Historical Parc Sukhothai überwunden werden können. Dies geht zwar auch mit dem örtlichen Bus aber viel bequemer ist es, mit einem TucTuc Fahrer einen Pauschalpreis zu verhandeln, der die Abholung am Hotel, den Transport hin mehr



Abenteuer Thailand: Elefantenreiten, Dschungel-Trekking und Bamboo-Rafting

 
 
 
 
 

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Zum Standardprogramm für Nordthailand gehört eine Trekking-Tour durch die tropischen Wälder. Als Ausgangsstation hier für dient Chiang Mai. Mit einem Pick-Up ging es zunächst zum Elefantenreiten, eine Sache auf die ich gut hätte verzichten können, nur leider werden diese organisierten Trekking-Touren nicht ohne Elefantenreiten angeboten. Meine Vorbehalte bestätigten sich leider. Die Mahuds (Elefantenführer) haben so einen kleinen Holzstab mit einer geschwungenen Metallspitze dran, mit der sie die Tiere immer wieder vorantreiben und Befehle geben. Das sieht folgendermaßen aus: Der Mahud sitzt auf dem Hals des Elefanten mit den Füßen direkt hinter seinen Ohren. Mit der Metallspitze des Stocks druckt er immer wieder eine bzw. mehrere Stellen am Kopf des Elefanten. Und zwar immer dann, wenn die mündlichen Kommandos und der Druck mit den Füßen nicht ausreicht. Die Folge davon ist, dass fast alle Tiere an diesen Stellen Wunden haben, die meisten entzündet. Sehr unschön!
Die Rundtour auf den Rücken der Elefanten an sich war auch sehr vorhersehbar:
Es waren Stände aufgebaut, an denen man Zuckerrohr für die Elefanten kaufen konnte. Die Elefanten wussten natürlich, dass es dort etwas zu fressen gab und haben dann mit ihren Rüsseln nach hinten gegriffen, um die Touristen zu animieren Futter zu kaufen. Zum Schluss sind wir dann am Wasserloch vorbei gekommen und 'mein' Elefant hat von sich aus den Rüssel mit Wasser gefüllt, ihn nach hinten geworfen und uns nass gespritzt,. Die Elefanten, die ihre Reiter nicht aus eigenem Antrieb heraus nass gemacht haben, wurden von ihren Mahuds mehr oder weniger unsanft dazu aufgefordert.

Die darauf folgende Trekking Tour war mehr nach meinem Geschmack, auch wenn der erste Tag augrund der Größe der Gruppe (22 Koreaner und 6 Europäer) eher ein Spaziergang mit vielen Pausen war. An der Schönheit der Natur hat das nichts geändert. Ziel war ein kleines Dorf mitten im Dschungel. Im Dorf angekommen, haben wir dann unsere Unterkünfte bezogen. Einfach Pfahlbauten, auf deren Boden dünne Matratzen ausgerollt waren. Darauf lagen je ein Schlafsack und eine Decke. Nur ... die versprochenen Moskitonetze fehlten ... Aber das wurde natürlich geändert. Unsere Guides haben sich drum gekümmert.
Da am Abend empfindlich kalt wurde, wurde ein Lagerfeuer angezündet, dass Wärme spendete. Außerdem animierte es unsere Guides die Guitarre herauszuholen und alle möglichen und unmöglichen Songs zu singen. Das war Lagerfeuerromantik wie sie im Buche steht. In der Nacht wurde es noch kälter, so dass die gestellten Schlafsäcke sich als zu dünn herausstellten. Mit zusätzlicher Kleidung ging es dann.

Der zweite Trekkingtag startete mit einer Überrauschung: Nur insgesamt drei Frauen wollten die drei tägige Tour machen und wir hatten drei alle ungefähr das gleiche Tempo. So macht wandern spaß. Noch mehr Freude kam auf, als wir richtig in den Dschungel eintauchten und es abenteuerlich wurde. Die Wege wurden schmal und ständig ging es Berg auf und Berg ab. Teilweise war es matschig und teilweise rutschig, weil so viele Blätter auf den Wegen lagen. Durch einen Bananenwald mussten wir auf umgefallenen Baumstämmen hindurch balancieren. Wer keinen ausgeprägten Gleichgewichtssinn hatte, bekam schlammige Füße ... oder von unserem Guide einen Bambusstock zum balancieren. Immer wieder haben wir Rinnsale, Flüsse und morastige Bereiche umwandern, durchwaten oder überklettern müssen. Belohnt wurden wir zwischendurch immer wieder mit Wasserfällen, die wir zur Abkühlung nutzen konnten.

Abschließend ging es zum Bamboo Rafting. Ca. 8 richtig dicke und ca. 6 m lange Bambusstämme sind am jeweils vorderen und hinteren Ende durchbohrt. Durch dieses Loch wird ein Bambusstamm quer gesteckt, der die langen Stämme miteinander verbindet. Das Ganze wird dann noch durch Schnüre fixiert und fertig ist das Bambusfloß. In der Mitte werden dann noch mal zwei Bambusstäbe aufgebunden, so dass man etwas hat, worauf man sitzen kann. Normalerweise sitzen 2 Personen in der Mitte und am vorderen und hintern Ende stehen die beiden Steuermänner, mit jeweils einem Bambusstab das Floß gesteuern. Selbstverständlich durften auch wir steuern.
Das Floß ist grds. ca. 1 cm unter Wasser und man bekommt grundsätzlich einen nassen Hintern. Aber das Motto beim Bamboo Rafting ist sowieso: No wet - no fun! So der Spruch unseres Guides. Dementsprechend ging es dann auch zu. Jeder spritzte jeden nass - sowohl auf dem eigenen Floß als auch zwischen den anderen Rafts. Es gab regelrechte Wettrennen der Rafts, wer zuerst oder besonders elegant durch die Stromschnellen hindurch kommt. Mit diesem Ereignis endete die dreitägige Trekkingtour, bei der ich wirklich viel Spaß hatte.



 
 
 
 
 

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Relaxing Thailand: Thaimassage und Chiang Mai

Nach dem Dschungel-Trekking stand mir der Sinn nach ein wenig Erholung. Chiang Mai, das als Rose des Nordes bezeichnet wir und im Goldenen Dreieck liegt, bot mir genau das. Mit seinen rund 150.000 Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt Thailands du gilt als Hochburg und Ausbildungszentrum für die traditionelle Thaimassage. Thaimassagen habe ich dann auch als Belohnung für weitere Wat Besichtigungen in unterschiedlichsten Ausprägungen und Varianten genossen und ich habe mir den Spaß gegönnt, unterschiedliche Massagetempel auszuprobieren, um abschließend einen Vergleich ziehen zu können.

Für diejenigen, die noch nie in den Genuss einer Thaimassage gekommen sind:
Eine Thaimassage ist nicht mit der uns bekannten Massage zu vergleichen. Es wird gedrückt und gezupft und gezogen. Es wird auf einem gekniet und gelaufen. Man wird gedehnt und gestreckt, verbogen und gedehnt aber es ist trotzdem schön und tut sehr gut. Am Anfang ist es allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Hand- und Fußmassagen funktionieren nach dem gleichen Prinzip, nur dass noch ein hölzerner Massage-Stock hinzugenommen wird, um diverse Akupressurpunkte zu drücken. Bei der Ganzkörpermassage werden Fingern und Zehen, Hände und Füße, Arme und Beine genauso massiert, wie Rücken, Nacken, Bauch und Brust. Es gibt Ölmassagen und Kräutermassagen und man kann jede Massage in den unterschiedlich lange bekommen.

Ich kann besonders Massagesalons von den Blindenorganisationen empfehlen und Kräuterläden. Weniger empfehlenswert sind die Massagen am Strand, die wenig einfühlsam durchgeführt wurden und eher europäisch angehaucht waren als thai. Bis auf diese, waren alle Massagen angenehm.



Auf Wiedersehen Thailand: Bangkok und Fazit

 
 
 
 
 

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Bangkok habe ich nur flüchtig kennen gelernt, da es mit seinen ca. 5 Mio. Einwohnern zu groß und hektisch war. Obligatorisch sind eine Klong-Fahrt und der Besuch des Wat Phra Kaew mit dem Königspalast. Neben dem Standard-Touristenprogramm in der wuseligen Hitze der Großstadt, rundeten ein Bummel durch die Kao San Road und eine letzte Thaimassage meine Thailandreise ab.

Mein Resümee zu Thailand:
Das ehemalige Siam ist ein gutes und preiswertes Reiseland, das für jeden etwas bietet: Strand- und Aktivurlaub, Abenteuer- und Individualreisen ebenso wie Pauschaltourismus.

Mich selber hat das Asienfieber nicht gepackt. Was jedoch geblieben ist, sind die Eindrücke der farbenfrohen Tempel und Stoffe und die für uns Europäer immer noch exotisch anmutenden Menschen, das Erlebte in den Tauchrevieren und eine verklärte Erinnerung an die Thaimassagen. Ich werde sicherlich wieder einmal nach Thailand reisen, würde mich aber dann entweder nur auf den Süden oder nur auf den Norden konzentrieren, da ich die Distanzen doch erheblich unterschätzt habe. Weiter sind Bangkok oder Chaing Mai gute Sprungbretter nach Laos, Kambodscha und Vietnam, vielleicht in Kombination mit einer Mekong-Fahrt.
Hinsichtlich der Sprachbarriere kann ich rückblickend sagen, dass sie kein größeres Problem war. Ich bin zu Recht gekommen aber meine Ohren wollten sich bis zuletzt nicht so recht an die doch sehr eigenwillige Art und Weise der Thais Englisch zu sprechen gewöhnen. Auch politische Situation blieb stabil und ich habe nirgendwo im Land eine erhöhte Militärpräsenz gespürt, noch habe ich mich unsicher gefühlt.



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • Eurobaer 03.01.2008 | 21:48 Uhr

    Toller Bericht, sehr nett geschrieben. Vielen Dank!

  • Jane 05.01.2008 | 19:02 Uhr

    Sehr schöner, nicht zu ausführlicher Reisebericht. Man hat einen guten Einblick in einige der Highlights Thailands bekommen! Super geschrieben und tolle Tipps!

  • kawasakipower 16.02.2009 | 13:31 Uhr

    Toll geschrieben,da kommt man wieder ins Schwärmen.(Fernweh)

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