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Reisebericht: Namib – Traumwandern in der ältesten Wüste der Welt
Wenn ich mich nur lange genug auf einen Ast konzentriere, ihn förmlich in mich aufsauge, scheint er sich zu verformen und bewegen. Die harmonische Farbpalette reicht hier von rostrotem Orange über beigem Weiß bis hin zu tiefstem Himmelblau. Eine absolute Stille herrscht in dieser Traumwelt, die ich wie besessen versuche auf Film zu bannen. Danach klettere ich mühsam über den Kamm auf die rechte Düne des Tals zum Meditieren hinauf.
Der heiße feine Sand rieselt langsam durch meine Finger. Mein Blick gleitet von orangebrauner Düne zu Düne immer weiter in Richtung Horizont, wo sie mit dem Himmel sanft zu verschmelzen scheinen. Ich versuche die Entfernung abzuschätzen, dabei schaffe ich es nicht einmal genau, wenn ich nach hinten in das Dead Vlei hinunterblicke. Die Landschaft um mich herum hat etwas surreales. Die himmelhohe sichelförmige Düne entpuppt sich als Sterndüne – ich sitze also auf einer Sterndüne die eher einem „T“ entspricht. Ich schaue nochmals retour: Hunderte Meter unter mir stehen die dunklen ausgedörrten Baumreste des Dead Vlei in Kontrast zum hellbeigen, beinahe weißen von netzartigen Rissen durchzogenen knochenharten Untergrund. Das Fehlen jeglichen Geräusches wirkt angenehm fremd auf mich während ich mich der vollkommen Entspannung hingebe.
»Eine Viertelstunde brauche ich!«, dachte ich mir vor gut eineinhalb Stunden zu Beginn des Aufstiegs. Dabei sitze ich gerade erst fünf Minuten hier oben auf der Riesendüne. Zwei Schritt vor – einen Schritt zurück. Drei Schritt vor – einen zurück. Zwei Schritt vor ... – so ging das die ganze Zeit.
»Wer immer die Sage von Sisyphus geschrieben hat muss hohe Sanddünen erklommen haben!«, führe ich am Weg hinauf Selbstgespräche mit mir, »der griechische Erfinder des Mythos war sicher mal in Ägypten im Sandmeer der Sahara unterwegs!«
Einige Dünen und Stunden später würde ich ohne GPS schwer aus der Welt ohne Klang und perfekter Form zurückfinden. Da ich mich ungern alleine auf Hightec verlasse kontrolliere ich die Richtung meiner Auffanglinie – Dead Vlei und der Anmarschweg dorthin – alle Viertelstunden mit dem Kompass. Ich fühle mich wunderbar so munterseelen alleine in der Namib. Dabei bin ich gerade einmal fünfeinhalb Kilometer Luftlinie von der hohen Düne, die sich ums Dead Vlei schmiegt entfernt.
Ich trinke einen Schluck aus meinem zehn Liter fassenden Wassersack. Acht Liter habe ich heute frühmorgens eingefüllt – wird für einen Tag reichen. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich jetzt mit meiner Vermummung wohl im Spiegel aussehe. Lange, braune Baumwollhose, langärmeliges, türkises Baumwollshirt mit Kapuze, die ich unter meiner naturweißen Legionärskappe übergezogen habe und feste sehr hohe Wüstenstiefel aus dunkelbraunem Rauhleder. Am Rücken befindet sich mein Kamerarucksack mit rund zwölf Kilogramm Ausrüstung. Vor der Brust baumelt mein inzwischen auf rund fünf Liter geschrumpfter Wassersack.
Interessant was hier in den Fokus der Gedanken gerät. Wie eine Schildkröte stampfe ich immer weiter durch die monochrome lautlose Landschaft. Dabei fühlte ich mich frei, so richtig frei – glücklich in mir alleine zu sein und doch magisch geborgen im Gesamten.
Irgendwann hat solch Taumwandern eine Ende – ich kehre am späten Nachmittag bezaubert in die reale Welt von Namibia zurück.
[Rüdiger - weltleben.at]
Ein Wort Vorweg. Keiner der hier genannten Hersteller bezahlt oder unterstützt uns in irgend einer Weise. Diverse Produkte funktionieren bestens, andere sind brauchbar mit kleinen Macken und manche versagen einfach kläglich. Die Wertungen hier basieren auf meinen Erfahrungen und der lieben Not mit so manchem tollen Ausrüstungsteilen der letzen 15 mehr
Persönliche Meinung von ruediger:
Diese Tipps sind im Zeitraum von 15 Jahren mit Rückschlägen zustande gekommen und ich habe sie mit Gisi 1 Jahr lang in Afrika auf Herz und Nieren getestet. Fazit: Endlich funktioniert die Wasseraufbereitung :-) so, wie wir es uns immer schon gewünscht haben. LG Rüdiger - weltleben.at
WICHTIG: Silberionen töten KEINE Krankheitserreger, sondern schützen Wasser nur vor erneuter Verkeimung --> Silberionen + Chlor nehmen!
Jahrelang hatte ich diverse Gaskocher mit dabei auf Reisen und immer wieder durfte ich dann mein Essen romantisch am Lagerfeuer zubereiten. Weshalb? Gaskartuschen darf ich im Flugzeug nicht mitnehmen und in vielen Ländern bekommt man die für den Kocher passsenden nicht. In Jordanien hätte ich nur eine 5 Liter Gasflasche kaufen können – echt praktisch mit dem Rucksack. Es mehr
Persönliche Meinung von ruediger:
Nach über 15 Jahren steht mein Favorit fest: Benzinkocher
Weshalb? Er funktioniert immer und überall und das leidige Gasbeschaffungsproblem gehört der Vergangenheit an. Hat sich auch bei unserer 1-jährigen Reise durch Afrika als unschlagbar bewiesen.
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Klasse Fotos! Bin schwer beeindruckt!
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Sehr schön geschrieben mit eindrucksvollen Bildern!
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Hi Ruediger,Tolle Bilder, Interessant!
Weil meine Liebe Schwester bei Freunden die
dort Leben war und ich es irgendwann vor habe :-)
Jetzt habe ich einen Grund mehr... -
Tolle Beschreibung der Wüste mit super Bildern! Werde sicher einmal nach Namibia reisen. Kennst du die Atacama in Chile?
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Traumhafte Bilder von einer außergewönlichen Landschaft
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Spitzenfotos und toll beschrieben! Whow!
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Deine tolle Beschreibung hat alte Erinnerungen geweckt: Mir ging es genauso, vor dieser Riesendüne. Es war kochend heiß, ich stieg, besser kroch die Düne hoch und es nahm kein Ende und war ein wahrer Kampf. Ich rastete auf einem Dünenkamm, als auf einer gegenüberliegenden Düne plötzlich ein Strauß um die Ecke kam, die Flügel leicht öffnete und wie ein Skifahrer gemächlich den Hang hinuntersurfte. Ich war so perplex, dass ich es nichtmal schaffte die Kamera zu zücken... Und dann dachte ich mir: Ja, der Strauß hat recht, warum soll ich mich hier fertigmachen, take it easy... Dann setzte ich mich auf meinen mitgebrachten Müllsack und surfte ebenfalls entspannt (aber lange nicht so graziös) ins Tal! So habe ich die große Düne nicht bezwungen aber einen zauberhaften Tag in Soussofley verbracht.
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Hervorragender Bericht mit traumhaft schönen Bildern. vg winni
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Ein hervorragender Reisebericht, der mich an meine Reise in die Namib vor 15 Jahren erinnert. Fantastische Fotos die mich in Erinnerungen schwelgen lassen. Mit besten Grüssen, Richy
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Bin über den Link auf deiner Seite auf die Reisecommunitry gestoßen. Dein Bericht nimmt mich richtiggehend auf die "Traumwanderung" mit. Ich bin echt beeindruckt, außerdem machst du traumhafte Bilder.
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Mit deinen wunderbaren Bildern im Kopf werde ich mich jetzt zu Bett begeben und von der Schönheit der Wüste träumen! Danke für den wunderbaren Bericht und die suuper Fotos!
Güße aus Österreich,
Andy -
Wirklich klasse Fotos! Auch sehr gut geschrieben!
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echt toller Artikel und super Photos. Erinnert mich an meine 4-tägige Tour durch den Fish River Canyon im Süden Namibias vor 3 Jahren. Echt super.
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Ich kann mich nur allen anderen anschließen,.
Wir haben auch 2 Tage an der Nami Wüste verbracht und dein Bericht und deine Fotos haben mich die Wüste erneut sehen, richen und den Wind spüren lassen.. Danke Grüsse Jutta -
Wunderschöne Bilder. Worte können das nicht ausdrücken, was diese Bilder vermitteln...
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Wunderbar geschrieben, Super Fotos. Respekt!
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Ich kann Dich sooooo gut verstehen .....
Sehr gut geschrieben und tolle Fotos!
LG Robert
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