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Reisebericht: Mein kleines Paradies
Vor meinem ersten Besuch in Sizilien, hatte ich schon einige Reisen in den Norden Italiens unternommen. Das angenehme Klima und die Gaumenfreuden liesen mich recht schnell zu einen grossen Fan Italiens werden.
Eines Tages beschloss ich mich nach Sizilien aufzumachen. Hatte bis dahin nur sizilianische Pizzerien in Deutschland kennengelernt und einige Sizilianer, die schon lange in Deutschland lebten. Man erzaehlte mir von der unglaublichen Hitze im Sommer, einem Sommer, der nie zu enden schien, von Orangenplantagen und Olivenbaumfeldern. Meine Neugierde war also geweckt.
Als ich in Palermo mit dem Auto von der Faehre fuhr, war ich erstmal von dem grossen Verkehrsaufkommen und dem Fahrstil der Einheimischen geschockt. Einfach fahren hiess hier die Devise. Gott sei Dank war mein Auto recht gross, so dass es im Strassengetuemmel nicht untergehen konnte. Mich erschreckten die vielen Kleinwagen, die alle irgendwo Zeichen von kleineren Unfaellen aufwiesen.
Als ich endlich auf die Autobahn gelangte, senkte sich mein Puls wieder und ich konnte von den vorbeihuschenden Landschaften mit den vielen alten Baglios zumindest einen kurzen Blick erhaschen. Obwohl es im Sommer fast nie regnet, war ich ueberrascht wie gruen doch diese grosse Insel war.
Als ich dann die Autobahn hinter mir lies und nach einigen Kilometern Landstrasse in die Gegend kam, welches mein eigentliches Ziel war, wurde ich nach langer Autofahrt endlich mit einem unglaublichen Anblick belohnt. Ich schaute auf ein kleines fast schachbrett angeordnetes Dorf und im Hintergrund glizerte das blaue Meer. Ein kleines verschlafenes sizilianisches Doerfchen, welche eine unglaubliche Ruhe ausstrahlte wie so "dalag"!
Ich fuhr weiter und die Strasse endete direkt in dem kleinen Fischerdoerfchen Namens "Porto Palo". Ein kleiner Hafen, ein paar typische kleine Fischerhaeuschen und ein endlos langer Sandstrand und riesige natuerlich belassene Duenen, die nicht bebaut waren. Alles menschenleer. Ein Fleckchen unberuehrte Natur....
Recht schnell war klar, dass dies meine neue Heimat werden wuerde. Und so kam es dann auch.
Während meiner Italienreisen habe ich die Sprache, Land und Leute und Traditionen kennengelernt. Auf einem meiner Streifzüge durch die schönen sizilianischen Landschaften, bin ich einem Hirten mit seiner Schafherde und seinen Maremmani begegnet. Habe noch nie vorher so schoene grosse Hunde gesehen. Von diesem Augenblick an konnte ich diese majestetischen weissen Riesen nicht mehr vergessen. Nach einiger Zeit kam ich zu meinen ersten beiden italienischen Hirtenhunden: dem Cane da Pastore Maremmano Abruzzesen.
Ich habe mir in meiner neuen Heimat im Laufe der Zeit eine kleine Zucht aufgebaut. Meine Tiere unterschiedlichsten Alters leben mit mir auf dem Land in der Nähe vom Meer in einem Haus mit stets offenen Türen.
Ich bin hier sehr gluecklich geworden. Jeden Tag geniesse ich aufs neue die endlosen natuerbelassenen Straende und die angenehme Ruhe in meinem kleinen Dorf. Meinem kleinen Paradies.
Info:http://www.villadunavacanze.com/ oder www.casabianca.biz
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