Die Kitzlochklamm: Das erlebten unsere Mitglieder
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Eine wildromantische Köstlichkeit
Die Kitzlochklamm ist eine der gewaltigsten Klammen Österreichs. Sie ist wasserreich, teilweise eng, steil und tief. Man findet in ihr sogar noch einige Extras, wie eine kleine Tropfsteinhöhle (Taschenlampe), einen Felsenturm, einen Tunnel und eine Einsiedelei.
Berühmt und berüchtigt wurde die Klamm 1974 durch ein tragisches Unglück, bei dem acht Schulmädchen den Tod fanden. Angesichts solch trauriger Historie, mag so mancher einen kritischen Blick auf die Qualität des Klammsteiges werfen. Doch der befindet sich stets in einem hervorragenden Zustand, sodass der Wanderer unbesorgt die Schönheit dieser Schlucht genießen kann.
Von den Gletschern des Hohen Sonnblicks kommend, durchfließt die Rauriser Ache mehrere, deutlich abgegrenzte Talstufen, ehe sich ihr die verformten Härtlingsstufen an der Südflanke des Salzachtales in den Weg stellen.
Man kann sich gut vorstellen, wie die Ache früher über die, heute freigelegten, Schichten floß, und schließlich als sehr hoher Wasserfall in die Salzach mündete. Heute befindet sich dort noch ein hoher Wasserfall eines Seitenbaches.
Auch in der Klamm wechseln sich Gefällsstufen und flachere Zonen ab. Der von Gletschermilch und Schiefersedimenten getrübte Bach, stürzt durch Felsrinnen und Schluchten von äußerst figurativer Schönheit. Den erosionsanfälligen Charakter des nahezu karstigen Gesteins kann man auch in der Tropfsteinhöhle erkennen. Die Rauriser Ache hat bei ihrem grandiosen Finale ganze Arbeit geleistet und jeder Besucher dankt es ihr gerne mit seinem bescheidenen Entree. Dieses Theater ist seinen Eintritt wert!
Bilder von p4t4r zu Die Kitzlochklamm
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